Musikalisch-literarische Begegnungen

Programmbeispiele:

 

"An Franz Schubert -  Sag an,                    wer lehrt dich Lieder?"

 

 
      Eine ganz besondere Schubertiade mit Liedern, Briefen, Zeitzeugnissen

 

      und dem selten aufgeführten Melodram "Abschied von der Erde" 

 

                                               (für Sopran, Flöte, Sprecher und Klavier)

 

"Sag an, wer lehrt dich Lieder, so schmeichelnd und so zart?

 

  Sie zaubern einen Himmel aus trüber Gegenwart." (J.  N.  Mayrhofer)

                                                                          

 

Dieses Gedicht von Schubert's Freund Mayrhofer, auch "Geheimnis"

genannt, lässt bereits  das Konzept unseres Konzertes anklingen:

Wir wollen dem Geheimnis des Liedkomponisten Franz Schubert

auf die Spur kommen... und wir nähern uns ihm mit großer Neugierde!

Schubert und italienische Canzonen - wie passt das zusammen?

Wie schildert Schubert die Natur in seinen Liedern, was sagt er

über Abschied und Nacht?

       

Ein sehr reizvolles, aber höchst selten aufgeführtes Werk,

gewissermaßen ein Unikat, bildet in diesem Zusammenhang

das Melodram "Abschied von der Erde" von Pratobevera, in dem

der Komponist die Worte des Dichters nicht singen, sondern

sprechen lässt. Das Klavier untermalt dabei sehr eindrucks- und

stimmungsvoll die Sprache. Hat Schubert vielleicht darin unsere

heutige Filmmusik vorausgeahnt?

       

Überhaupt - wer war dieser Schubert?

Das erzählt er uns am besten selbst, nämlich in seinen Liedern.

Zwei Gipfelpunkte bilden dabei die berühmten Spätwerke "Der Hirt

auf dem Felsen" und "Auf dem Strom", in denen wir Schubert als

einsam Suchenden, Liebe Ersehnenden erleben. SONGUINA hat

diese Werke speziell auf ihre Besetzung abgestimmt.

Die Flöte übernimmt den Part der obligaten Klarinette bzw. des Horns.

 

 


 

 

"Schöne Welt, wo bist du?"

       

       Gedichte Friedrich Schillers im Spiegel der Lieder Franz Schuberts

 

                                                 (für Sopran und Klavier)                                   

 

 


 

 

 

"Goethe: Italienische Reise"

 

        Eine musikalisch - literarische Begegnung mit der Goethe - Zeit  

       mit Werken von Caccini, Scarlatti, Giuliani, Schubert u.a.

                                                                                                                                                                            (für Sopran, Sprecher, Klavier oder Gitarre)

 

"Auch ich in Arkadien!" ruft Goethe entzückt aus, als er das Land seiner

Sehnsucht zum ersten Mal betritt: das sagenumwobene "Land, wo die

Zitronen blüh' n", von dem ihm schon sein Vater so viel berichtet hatte...

 

Verona, Venedig, Rom, Neapel sind nur einige Stationen auf Goethes

italienischer Reise. Für Florenz hat er nur drei Stunden Zeit, fast wie

ein moderner Tourist.

 

Doch ist er auch als Wissenschaftler unterwegs, sammelt Gesteinsproben,

beobachtet die Vegetation, deutet Wolkenformationen. Darüber hinaus

stellt er Betrachtungen über Kunst und Architektur an, übt sich in der

Malerei, vollendet seine "Iphigenie".


Das gesellschaftliche Leben genießt er in vollen Zügen. Er verkehrt mit

den bedeutendsten Künstlern seiner Zeit, ist amourösen Abenteuern

nicht abgeneigt und gibt sich in der Öffentlichkeit gern inkognito.

 

Auf unserer ganz persönlichen italienischen Reise begegnet uns vor allem

der Lebenskünstler Goethe. Er begegnet uns in seinen eigenen Worten

und in der Musik seiner Zeit.

                                                       

 

 


 

 

 

"Vom Klang der Kirschblüte"

      Eine deutsch - japanische Begegnung                   

"Sakura, sakura, yayoino sorawa,

 miwatasu kagiri kasumika kumoka.

 Nioizo, izuru. Izaya, izaya, miniyukan."                                                                       

                                                                        (japanisches Kirschblütenlied)

 

                         "Es ist die Zeit der Kirschblüte mit ihrem süßen Duft

                          und dem Regen von zarten Blütenblättern.

                          Der Frühling ist da, und er bringt große Schönheit."

 

Wenn wir heute an Japan denken, kommt uns die japanische Kirschblüte

nur bedingt in den Sinn. Zu gewaltig sind die Eindrücke der Katastrophe

vom März 2011.

 

Trotzdem und gerade deshalb wollen wir heute von Kirschblüten singen,

denn was sonst wäre ein getreueres Sinnbild für die Schönheit Japans

- und ihre Zerbrechlichkeit! Die Blütenpracht des Frühlings, die Anmut

des Mondes, die Schönheit der Feuerblume - all das haben japanische

Komponisten auf wunderbare Art in Töne gesetzt.

 

                                                        (für Sopran, Flöte, Sprecher und Klavier)

 

 

 


 

 

"Anton Urspruch - Liebster Toni!"

 

      aus dem Leben eines wieder entdeckten Komponisten,

 
      Liszt-Schülers, Kollegen Clara Schumanns?

 

                                              (für Sopran, Sprecher und Klavier)

 

 


 

 

 

"Frederic Chopin - George Sand:

  Ein Winter auf Mallorca"                                        

   
        Eine Zeitreise mit Liedern, Klaviermusik (zu zwei und vier Händen),

 

        Briefen und Prosa

                                                    (für Sopran, Sprecher und Klavier)
                                              

 

 


 

 

 

"Lieder an die Nacht" 

 

       Novalis' "Hymnen an die Nacht" und andere Nachtgedanken

 

       von Jean Paul, Eichendorff, Schumann, Wolf, Strauß u. a.

                         


                                             (für Sopran, Flöte, Sprecher und Klavier)

 

 


"Flammende Rose"                   

 

         Musik & Poesie als "Sprache der Natur" mit Werken von

 

         Händel, Mozart, Gershwin/ Schiller, Heine, Ringelnatz u. a.

 

                                              (für Sopran, Flöte, Sprecher und Klavier)

        

 

 


"Aus der Kinderwelt"

 

        eine Hommage an das Kind in uns;


        mit Mussorgskys "Kinderstube", Beckschäfers derb-witzigen

 

        "Six Little Mice & Other Tales", Loewes "Heinzelmännchen" u. a.

 

                                                  (für Sopran, Flöte, Sprecher und Klavier)

 

 

 


"Die Jüdin von Toledo" -    eine Kammeroper

 

          für Sopran, Tenor und Klavier (oder Orchester)

        des russisch-jüdischen Komponisten Sergej Kolmanovski

        nach dem Roman von Lion Feuchtwanger.

        Ein anrührendes Plädoyer für die Menschlichkeit und ein Blick

         In die Geschichte der drei monotheistischen Religionen

          Judentum, Christentum und Islam

 

 


"Casanova: Die Lust des Lebens

  und der Liebe"

 

        Die philosophischen Ergüsse des Giacomo Casanova

 

        mit Werken von Gorzanis, Kozeluh, Berlioz u. a.

 

                                                         (für Sopran, Sprecher und Gitarre)

 

 

 


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Schloss Schellenstein, "Classic Open Air" (Foto: Rüdiger Beckmann)
Katharina Stallmann, Gudrun Elpert-Resch, Sonja Harlinghausen (Foto: Rüdiger Beckmann)
Henning Freiberg (Foto: Gudrun Elpert-Resch)
"Goethe im Kaffeehaus" (Foto: Gudrun Elpert-Resch)

Pianistin Sonja Harlinghausen (Foto: G. Elpert-Resch
Klavierduo Harlinghausen/Brüggemann (Foto: R. Beckmann)