trio songuina -  Gesprächskonzerte und mehr

Gudrun Elpert-Resch, Sopran

Ina Göhring, Flöte

Sonja Harlinghausen, Klavier

 

Es begann mit einer musikalischen Geburtstagsfeier für Georg Friedrich

Händel: Am 23. Februar 2002 fanden sich die Sopranistin Gudrun Elpert-

Resch, die Flötistin Ina Göhring und die Pianistin Sonja Harlinghausen

zum trio songuina zusammen.

Von Anfang an war es das Anliegen der drei Musikerinnen, anspruchsvolle

Musik und Literatur miteinander zu verbinden. Gesprächskonzerte ebenso

wie sorgsam inszenierte musikalisch- literarische Begegnungen sind

Ausdruck dieses Konzepts. Die Rezitation der Texte übernimmt seit 2008

der Kölner Rundfunksprecher Henning Freiberg.

Das musikalische Repertoire des Trios zieht sich durch alle Stilepochen

und gipfelt in der Interpretation der Musik unseres Jahrhunderts.

Bereits mehrere zeitgenössische Komponisten schrieben Werke eigens

für das trio songuina  - so auch der in München lebende

Max Beckschäfer. Seine Vertonung altenglischer "nursery rhymes"

'Six little mice and other tales' begeisterte bei der Uraufführung im

Herbst 2006 das Münchner Publikum in der Versicherungskammer.

Das Konzert wurde vom Bayerischen Rundfunk mitgeschnitten

und gesendet.

Gegenwärtig ist trio songuina dabei, auch die Bereiche des

Schauspiels und des Tanzes in ein künstlerisch übergreifendes  Konzept

einfließen zu lassen. Die Zusammenarbeit mit einer Auswahl jugendlicher

Tänzer unter der Leitung von Gabi Neumann sowie mit dem Bielefelder

Schauspieler und Regisseur Günna Czapla eröffnet in dieser Hinsicht

neue Dimensionen. Das aktuelle gemeinsame Projekt nennt sich

'Bizarre Welten'.

Aktuelle CD des trio songuina: "Landlust pur" mit Werken von

Telemann, Gretry, Schubert, Ravel u. a.

 

 

trio songuina :    
 

Gudrun Elpert-Resch  (Sopran)

studierte Gesang bei Christa Waltjen und Prof. Hilde Wesselmann, Essen.

Wichtige Impulse erhielt sie durch Meisterkurse bei Agnes Giebel,

Elisabeth Schwarzkopf und Thomas Quasthoff. Sie ist Stipendiatin

der Felicitas-Vössing-Stiftung.

Neben vielfältigen Engagements als Opern- und Oratoriensängerin tritt

sie regelmäßig vor allem auch als Liedgestalterin in Erscheinung.

Uraufführungen von Werken zeitgenössischer Komponisten sowie

musikalisch-literarische Begegnungen sind ein wichtiger Teil ihrer

künstlerischen Tätigkeit. Sie ist Gründungsmitglied des (Sopran, Flöte,

Klavier) Daneben wirkt Gudrun Elpert-Resch auch als Gesangspädagogin

und Autorin von Kindermusicals.

 

Aktuell auf dem Markt ist ihre CD mit ausgewählten Schubert- Liedern:

"Sei mir gegrüßt" -  mit Norman Shetler am Flügel.

Ina Göhring  (Flöte)

Die im Raum Hannover lebende Flötistin ist Gründungsmitglied des Trios

und tritt darüber hinaus auch in anderen Formationen in Erscheinung

- u. a. zuletzt bei Aufführungen im Händel-Haus Halle und Schloss Zeitz

im Jubiläumsjahr Händels. Zudem ist sie - neben ihrer Tätigkeit als

Lehrkraft für Dispokinesis (einer speziellen Körperschulung für Musiker)

nach G. O. van de Klashorst - musikpädagogisch tätig an der Musikschule

der Stadt Bad Oeynhausen und freiberuflich an der Rudolf-Steiner-Schule

Bielefeld. Zahlreiche Preisträger beim Wettbewerb "Jugend musiziert"

und groß angelegte Konzertprojekte ihrer Schüler sind Ausdruck ihrer

erfolgreichen pädagogischen Arbeit.

 

Sonja Harlinghausen (Klavier)

Die Wiedenbrückerin studierte Klavier bei Prof. W. Watzinger und

Violoncello bei Marcio Carneiro an der Hochschule für Musik Detmold.

Nach ihrem Diplomabschluss als Musik-pädagogin absolvierte sie

an der Musikakademie Kassel ein künstlerisches Aufbaustudium

im Hauptfach Klavier in der Ausbildungsklasse von Nikolai Posnjakow,

das sie mit der künstlerischen Reifeprüfung abschloss.

Parallel dazu studierte sie an der Universität- Gesamthochschule

Paderborn Musikpädagogik. Nach dem 1. Staatsexamen folgte das

Referendariat in Essen, das sie mit dem 2. Staatsexamen abschloss.

In der Folge besuchte sie mehrere Meisterkurse und setzte

Schwerpunkte im Bereich Kammermusik und Liedbegleitung.

Sonja Harlinghausen leitete u. a. die Musikschule Frankenberg/Eder.

Als Begleiterin von Gesangssolisten trat sie bei nationalen und

internationalen Wettbewerben auf, so u. a. beim Robert-Schumann-

Wettbewerb, Zwickau, beim Internationalen Operndebüt Meran,

sowie beim Internationalen Brahmswettbewerb Pörtschach.

Bei Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für den WDR, NDR und BR

wirkte sie als Kammermusikerin und Solistin mit.

 

CD-Veröffentlichung: "Atme den Klang der Nacht" (Duo "GESTATTEN SIE ?!")

 

 

als Gast:

Henning Freiberg (Rezitation)

wurde in Gütersloh in Westfalen geboren.

Er studierte in Münster Musik, Romanistik, Geschichte und

Musikwissenschaft. Studien in Schauspiel, Gesang und Sprecherziehung

rundeten seine Ausbildung ab. Seinen Abschluss machte er als staatlich

geprüfter Musiklehrer im Fach Querflöte. Heute arbeitet Henning Freiberg

als Sprecher, Moderator und Rezitator bei Lesungen, Konzerten

und im Rundfunk.

 

© Gudrun Elpert-Resch   Hohenzollernstraße 23    33330 Gütersloh  

 Telefon: 05241-12524   E-Mail: elpert.resch(at)googlemail.com

 

"Da sind drei Musikerinnen

vereint, bei denen die

reine Freude an ihrem Tun

mit jedem Ton spürbar

ist."

(Burkhard Hoeltzenbein, Die Glocke)

 

Eintrag ins "goldene Buch" nach dem Konzert im Rodacher Jagdschloss (Foto: privat)

 

 

G. Elpert-Resch (Foto: C. D. Wilde)

 

"Auffällig und charakteristisch

an Elpert-Reschs Gesang

ist sein Farbenreichtum...

So gelang ihr ein wunderbar

schnippischer Tonfall in

mancher Textzeile.

Sie lachte mit dem Klang

der Stimme. 

 

Und diese Stimme darf

als Ereignis an sich gelten:

Zart und weich, doch zu

kraftvoller Ausladung fähig,

hell-leuchtend und obertonreich,

doch gleichzeitig düster-

melancholischer Farben mächtig,

so in dem tief empfundenen

Klagegesang "Kolmas Klage".

Schlicht und schön sang

Elpert-Resch einige italienische

Kanzonen Schuberts, zeigte ihre

technische und stilistische

Sicherheit, geschult bei so

vortrefflichen Lehrern

wie etwa Agnes Giebel,

Thomas Quasthoff und der

großen Elisabeth Schwarzkopf."

Th. Strünkelnberg, Die Glocke

 

 

S. Harlinghausen (Foto: C. D. Wilde)

"Die kongeniale Pianistin

bestach mit weichem,

doch kraftvollem Anschlag

und intellektueller Prägnanz

und mit kapriziös perlenden

Umspielungen der

Melodiestimme."    

(Rolf-D. Diehl, Cellesche Zeitung)

 

"Sonja Harlinghausen

blieb am Klavier keinen Ton

und noch so kleine Nuance

schuldig und beherrschte

zudem die technisch

anspruchsvollen

Passagen souverän."

(Martin Potyra, Neue Presse, Coburg)